Saalfelder Angler bei Jugendweltmeisterschaft in Italien erfolgreich

Saalfelder Angler bei Jugendweltmeisterschaft in Italien erfolgreich

Aus dem Casting Club Saalfeld wurden die Sportfreunde Paul Glaser, Max Golz und Lukas Schneider in das deutsche Team des DAFV berufen und für die Weltmeisterschaften in Vicenza (Italien) nominiert. Während Paul zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnahm, waren Max und Lukas schon im vergangenen Jahr in Schweden für Deutschland unterwegs. Erfolgreichster Teilnehmer der Saalfelder Angler war dabei Lukas Schneider.

Er schaffte es in 4 Disziplinen in das Finale der besten 8 Sportler zu kommen. Mit Platz 3 in Fliege Distanz und dem Weltmeistertitel in Gewicht Distanz krönte der Saalfelder seine sehr ehrgeizige und fleißige Tätigkeit im Leistungszentrum Casting Club Saalfeld e.V.

Max und Lukas bildeten auch zusammen mit ihren Mannschaftskameraden Sven Heppting (Iffezheim) und Leon Hasenhütl (Köln) die Deutsche Mannschaft und belegten in dieser Wertung wie im vergangenen Jahr einen sehr guten 3. Platz.

Schulz Olaf
1. Vors. CCS e.V.

Tag der Fische in Deutschland – 22. August

Tag der Fische in Deutschland – 22. August

Ist das ein Tag zum Feiern? – Wie sieht die Situation für unsere heimischen Fischarten tatsächlich aus?

Das sind die ungeschminkten Tatsachen:  

  • Süßwasserfische gehören zu den am stärksten gefährdeten Wirbeltieren! 
  • Untersuchungen der Weltnaturschutzunion (IUCN) belegen, Fische sind deutlich stärker gefährdet als Vögel oder Säugetiere! 
  • Nach Aussagen der IUCN sind 38 Prozent der Süßwasserfischarten Europas gefährdet oder vom Aussterben bedroht!
  • 74 Prozent der heimischen Rundmäuler und Fischarten gelten in Deutschland als gefährdet oder bereits ausgestorben! 
  • Laut IUCN hat sich weltweit die Anzahl der ausgestorbenen oder gefährdeten Fischarten seit dem Jahr 2000 von 752 auf 2.343 erhöht!  
  • Der deutlich zu hohe Bestand einer Vielzahl von Prädatoren, insbesondere der viel zu hohe Kormoranbestand beeinträchtig die ökologische Vielfalt und gefährdet akut unsere heimische Fischfauna.
Wie sieht die Situation speziell in Thüringen aus?

Nur 16 von 43 in Thüringen vorkommenden Fischarten gelten als ungefährdet! 

Damit ist der Großteil unserer heimischen Fischfauna in den stehenden und fließenden Gewässern im Freistaat Thüringen in ihrer Existenz bedroht. Ohne die intensiven Hege- und Besatzmaßnahmen durch die Angelfischerei wäre die Situation noch um ein Vielfaches dramatischer. Unzählige Studien und praktische Erfahrungen belegen seit langem die massiven fischereilichen, ökologischen und wirtschaftlichen Schäden, aber auch die negativen sozio-kulturellen Auswirkungen eines viel zu hohen Kormoranbestandes. 

Kormorane im Fressrausch und im Kampf um einen Fisch. Deutlich zusehen, wie sie diesen in Stücke reißen (Foto: Silvio Heidler) 

Es ist einfach unverantwortlich, dass trotz einer unumstößlichen Faktenlage, Fachbehörden, wie aktuell in Thüringen praktiziert, immer wieder eine einseitige, interessengeleitete und ideologisch geprägte Naturschutzpolitik betreiben und dies zum Nachteil der Allgemeinheit und eines nachhaltigen, verantwortungsvollen Biotop- und Artenschutzes. 

Dabei wird des Öfteren darauf hingewiesen, dass es sich hier vor allem um die Umsetzung des im Naturschutzrecht (EU-, Bundes- u. Landesrecht) ausgewiesenen staatlichen Auftrages handelt. Doch wir kennen kein Gesetz, welches die massive Gefährdung bzw. Vernichtung der Fischfauna, auf Grund des Schutzes von Prädatoren mit einem vorzüglichen Erhaltungsbestand, fordert. Übrigens Gesetze konkurrieren regelmäßig miteinander und es gibt nicht allein nur das Naturschutzrecht z.B. das BNatSchG, sondern auch das Grundgesetz mit seinen Freiheits- Gleichheits- und Justizgrundrechten, die Eigentumsrechte, das Ordnungsrecht und auch das Fischereirecht, ein nach Artikel 14 GG, eigentumsgleiches Recht. Alle Rechte haben ihren Zweck in unserer Demokratie und da wo verschiedene Rechte bzw. Gesetze korrelieren, müssen gemeinsam Lösungen gefunden werden. 

Doch eines darf und kann nicht sein, dass eine Seite z.B. über das Naturschutzrecht versucht, andere Rechte, Interessen und Nutzungen massiv zu beschränken oder zu verbieten. Und dies zum wirtschaftlichen oder sogar existenziellen Schaden der Betroffenen, welche ebenfalls Rechte haben, wie z.B. Eigentümer oder Pächter von Fischereirechten. Leider werden seit langem nicht nur Fakten und Studien zur Kormoranproblematik ignoriert.  Nunmehr haben wir mit dem willkürlichen Außerkraftsetzen der Thüringer Kormoranverordnung für den Großteil der Thüringer Gewässer eine sehr gefährliche Situation erreicht, in welche das Vertrauen in die Politik und in den Rechtsstaat stark beschädigt wurde. 

Wer entscheidet eigentlich, welche Tierart ein größeres Anrecht auf Leben hat? 

Bitte schauen Sie sich das nachfolgende Video an, in welchem Sie die Vernichtung unserer heimische Fischfauna miterleben können. Dies geschieht regelmäßig an vielen Stand- und Fließgewässern in Thüringen. 

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Mehr Informationen

Übrigens, wir verlieren wertvolle Zeit in der Auseinandersetzung, ob es in einer Kulturlandschaft, wo die meisten geschützten Prädatoren keine natürlichen Fressfeinde haben, andere Arten in ihrer Existenz gefährden, notwendig ist, zu hohe Bestände zu regulieren.  Allein der normale Menschen- bzw. Sachverstand und eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der hier aufgezeigten Problematik müsste völlig ausreichen, um zu einer sachlichen Diskussion und einer im Interesse des Biotop- und Artenschutzes nachhaltigen Lösung bzw. Entscheidung zu kommen.

Unser Verband möchte alle Interessierten, welche sich für gesunde, artenreiche Gewässerlandschaften, einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Biotop- und Artenschutz in einer entwickelten Kulturlandschaft sowie für das Gemeinwohl einsetzen, mit diesem kleinen Beitrag zum Tag des Fisches für das Thema Fischartenschutz sensibilisieren und um Unterstützung bitten. Ist es nicht ein erstrebenswertes Ziel, wenn auch nachfolgende Generationen in den Thüringer Gewässern Fischarten wie die Bachforelle oder Äsche bewundern können?! 

Bachforelle (Salmo trutta fario) 

Selbst in der früheren deutschen Kulturgeschichte inspirierte die heimische Fischfauna Dichter und Komponisten, so auch im Gedicht „Die Forelle“ von Christian Friedrich Daniel Schubart von 1783, vertont 1818 von Franz Schubert. 

Die Forelle

In einem Bächlein helle,
Da schoß in froher Eil’
Die launige Forelle
Vorüber wie ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade,
Und sah in süßer Ruh’
Des muntern Fisches Bade
Im klaren Bächlein zu.

Ende erste Strophe. 

Beide wären heute sicherlich erschrocken, wie durch falsch verstandenen Artenschutz, wo eine durch Menschen künstlich geförderte überproportionale Entwicklung einer Art (siehe Kormoran) zur Gefährdung oder Ausrottung anderer Arten (siehe unsere heimische Fischfauna) führt. Ist das wirklich noch verantwortungsvoller Natur- bzw. Artenschutz?! – Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. 

Wie sieht es nun mit unserer Bachforelle aus und wie notwendig sind nach wie vor Hege- und Besatzmaßnahmen

Auch zum Thema Fischbesatz sind bereits seit Jahrzehnten die vielfältigsten Studien und umfangreiche Fachliteratur/Schriftenreihen vorhanden. Wir müssen sie nur zur Kenntnis nehmen wollen!  Verkürzt gesagt gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, der eine, welcher Fischbesatz unter optimalen Lebensraumbedingungen bewertet und der andere, welcher die tatsächlichen Gewässerbegebenheiten und Störgrößen, wie den massiven Fischfraß durch Prädatoren, berücksichtigt.

Die Vorschläge von Kritikern des Fischbesatzes, welche, wenn überhaupt nur den Besatz mit Fischbrut erlauben wollen, sind nicht neu, jedoch nur unter ganz bestimmten, optimalen Nahrungs- und Lebensraumbedingungen praxistauglich. Viele Vereine und der Landesanglerverband Thüringen e.V. beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema sowie mit dem Besatz von Bachforellenbrut. Der Großteil der Bachforellenbrut wird bereits seit Jahrzehnten durch unsere Vereine und dem LAVT von den Thüringer Fischereiunternehmen bezogen oder im Rahmen eigener Schutzprogramme selbst erzeugt. 

In der Praxis hat sich leider wiederholt bestätigt, dass allein über den Besatz mit Fischbrut, insbesondere bei Bachforellen, der Fischbestand in den meisten Gewässern nicht nachhaltig aufgebaut werden kann. Auf Grund des massiven Fraßdruckes verschiedener Prädatoren, wie Kormoran, Grau- und Silberreiher, Gänsesäger, Mink und zunehmend durch den Fischotter, sind unsere heimischen Fischarten akut in ihren Beständen bedroht. 

Eine nachhaltige Fischhege, wie wir sie uns vorstellen und in Fachbüchern beschrieben wird, ist aktuell nicht oder nur bedingt möglich. Ohne regelmäßige Hege- und Besatzmaßnahmen, auch von Setzlingen und größeren Fischen, würden die Bachforellenbestände in vielen unserer Salmonidengewässer zusammenbrechen. Seit ca. 20 Jahren erreicht der überwiegende Teil der Bachforellen nicht mehr die Laichreife, da sie vorher von Prädatoren gefressen werden. Dies ist in der Praxis die Realität und wird von einer Vielzahl von Studien bestätigt.

Noch vor dem Jahr 2000 mussten wir in der Mehrzahl der Thüringer Salmonidengewässer deutlich seltener Bachforellen besetzen, da sich ausreichend laichreife Fische entwickeln konnten und diese oft mehrfach die Chance hatten abzulaichen. Dies, obwohl die Gewässer beangelt wurden. Im Ergebnis hatten wir früher einen deutlich besseren Fischbestand in unseren Salmonidengewässern und das trotz schlechterer Wasserqualität, ungenügender Durchgängigkeit und Gewässerstruktur.

Wir sollten uns beim Thema Fischbesatz endlich wieder ehrlicher machen und objektiv die Realitäten bewerten. Unsere Fließgewässer sind nun mal nicht unter einer Glaskugel geschützt und haben auf Grund einer Vielzahl zivilisatorischer Einflüsse nicht mehr die Ertragsfähigkeit, wie vor 200 Jahren. Selbst Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit und Gewässerstruktur werden daran nur bedingt etwas ändern. Wir leben in einer entwickelten Kulturlandschaft und auch Gewässer unterliegen einer vielfältigen Nutzung.

Wir tragen hier alle Verantwortung und das Thema Fischartenschutz bedarf einer aktiven Problemlösung. Eine wichtige Aufgabe hat dabei die fischereiliche Nutzung der Gewässer durch die Thüringer Angel- und Berufsfischerei. Die gesamte Thematik ist wenig dazu geeignet fragwürdige Problemfelder aufzumachen um weitere Studien zu akquirieren, das Rad zum zigsten Mal neu erfinden zu wollen und damit weiter unnötige Zeit für wirkliches Handeln zu verlieren.  Es gibt umfangreiche, langfristige Erfahrungen und ein vielfältiges praktisches Wissen bei der fischereilichen Bewirtschaftung von Gewässern sowie der Hege und dem Schutz der Fischbestände. Auch die tatsächlichen Gründe für die Gefährdung unserer heimischen Fischarten sind seit langem bekannt.

Wir müssen die Realität und speziell die Ursachen für die Gefährdung unserer heimischen Fischfauna nur sehen wollen und nicht versuchen Studien, welche Fischbesatz unter „Laborbedingungen“ bewerten, als Grundlage zu nehmen. Zur Wahrheit gehört auch, dass nur über eine stabile, wirtschaftlich starke Berufs- und Angelfischerei der Schutz unserer heimischen Fischarten langfristig sichergestellt werden kann. Auch sollten wir nicht unterschätzen, die Berufs- und Angelfischerei Fischerei hat nicht nur eine lange Tradition, sondern gerade heute eine wichtige soziokulturelle und wirtschaftliche Bedeutung in unserer Gesellschaft. Sie vermittelt Lebensqualität, fördert den sozialen Zusammenhalt, leistet einen wichtigen Beitrag beim Arten- und Gewässerschutz sowie für eine gesunde Ernährung. Das alles sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzten.

Grundsätzlich sollte die Erzeugung von Fischbrut und Satzfischen vorrangig in den Händen von fachkundigen Fischereiunternehmen, welche unter Aufsicht der Veterinärämter/ Fischgesundheitsdienst stehen sowie langjährig erfolgreich betriebene Aufzuchtanlagen der Angelfischerei mit erfahrenem, fachkundigem Personal, bleiben. Wir haben seit langem massive Probleme im Fischartenschutz und eigentlich keine Zeit uns über die Notwendigkeit bzw. Förderfähigkeit von Fischbesatz zu streiten, so wie es leider immer wieder geschieht.

Um es deutlich zu sagen, der Landesanglerverband Thüringen e.V. sieht aktuell als einziger Anglerverband in Thüringen die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Förderung einer Vielzahl heimischer Fischarten und dies in verschiedenen Altersklassen, bis hin zu Laichfischen.

Bachforellensetzling aus dem Schutzprogramm des LAVT

Bei vielen Fischarten, so auch bei der Bachforelle, benötigen wir dringend einen ausreichenden, stabilen Laichfischbestand. Schon heute fehlt es an geeigneten Bachforellenlaichern bzw. den notwendigen Kapazitäten für deren Haltung. Darum wären diesbezügliche langfristige Förderprogramme für ausgewählte Fischereiunternehmen, welche die entsprechenden Voraussetzungen haben, dringend angezeigt. Doch entscheidend für das zukünftige Überleben unserer heimischen Fischfauna, auch der Bachforelle, ist eine grundsätzliche Neuausrichtung in der Artenschutzpolitik, verbunden mit der dringend notwendigen, fachlich begleiteten Regulierung von Prädatoren. 

Besonders große Verantwortung tragen die Interessengruppen, welche Arten in Thüringen ansiedeln, für welche in der heutigen Kulturlandschaft der notwendige Nahrungs- und Lebensraum nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden ist. Die Kosten und Folgen von Fehlentwicklungen im Artenschutz, welche maßgeblich durch politische und behördliche Entscheidungen verursacht werden, tragen letztendlich immer die Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur für Fischereiunternehmen, sondern auch zunehmend für Anglervereine können die Folgen sogar Existenz bedrohend sein. 

Wie sagte richtiger Weise Eric Schweitzer, Vorstandsvorsitzender von Alba Group:
„Bei allem, was man tut, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit.“ 

Aktuell sehen wir, was die Gefährdung unserer heimischen Fischfauna betrifft, einen Expresszug ungebremst auf eine Mauer zufahren. Verantwortung dafür tragen viele.

Dietrich Roese – Präsident

André Pleikies – Geschäftsführer

57. Deutsche Jugend- und Junioren Castingmeisterschaften

57. Deutsche Jugend- und Junioren Castingmeisterschaften

Zum 57. Male trafen sich Sportlerinnen und Sportler zu den Deutschen Castingmeisterschaften. Austragungsort in diesem Jahr war die sehr schöne Sportanlage des AV Saalfeld und des Casting Club Saalfeld Platz am Weidig in Saalfeld. 

In 4 Altersklassen wurden die Sieger in insgesamt Sieben Disziplinen gesucht. Eine gute Vorbereitung waren die Grundlage für eine hochklassige Sportveranstaltung. Eröffnet wurde diese Meisterschaft durch den Schirmherren der Veranstaltung, dem Bürgermeister der Stadt Saalfeld Dr. Steffen Kania. 

Wie groß das Interesse an einer solchen Veranstaltung war zeigte auch die Anwesenheit der Ehrengäste bei der Eröffnung. Mit Maik Kowalleck Landtagsabgeordneter der CDU, Karl Heinz Bergner Vizepräsident des Landesanglerverband Thüringen, Christopher Ullrich Bundesjugendleiter des Deutschen Anglerverbandes, Volker Krah Castingreferent Jugend im DAFV, weitere Vertreter der Jugendleitung des DAFV, Philipp Haubenestel Bundesjugendtrainer, sowie Sponsoren des AV Saalfeld Markus Scherf.

Während der 2 Wettkampftage war auch das Medieninteresse sehr groß. Neben dem Fernsehteam des MDR waren auch Regionale Filmteams, sowie weitere Pressevertreter anwesend.

Die Thüringer Teilnehmer konnten dabei eine Reihe von hervorragenden Ergebnissen erzielen. So sorgten Florian Berk, Lukas Schneider, Fillip Döbler und Louis Ortloff für Deutsche Meistertitel.

Insgesamt erkämpften die Thüringer Sportler 13 x Gold, 10 x Silber und 3 x Bronze. Dabei siegten Florian Berk und Lukas Schneider im Fünfkampf in ihren Altersklassen, Lukas Schneider siegte im Siebenkampf, in dem Florian in seiner Altersklasse Deutscher Vizemeister wurde. In der Fischerklasse siegte Louis Ortloff.

Neben den zahlreichen Medaillen und Pokalen gab es bei der Siegerehrung noch für jeden Sieger einen Spezialpreis in Form einer kleinen Torte, die durch die Meisterbäckerei Scherf gesponsert wurde und für viel Überraschung sorgte.

Eine solch große Veranstaltung, bei dem man sich sicherlich noch ein paar Starter mehr gewünscht hätte, ist nur durchzuführen indem viele Fleißige Ehrenamtliche Helfer in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gewonnen werden konnten. Großes Lob und herzlichen Dank geht auch an die vielen Elternteile, die diese Veranstaltung mit unterstützt haben.

Dank für die Veranstalter ist aber auch die große Zufriedenheit und das Lob unserer Gäste. Die Veranstaltung endete mit einem Abschluss Abend, der durch die Landfleischerei Kamsdorf unterstütz wurde.

Olaf Schulz

Aufhebung des Raubfischangelverbots am Speicher Wechmar (Gewässer 77) ab dem 01.07.2025

Liebe Anglerinnen und Angler,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Raubfischangelverbot am Speicher Wechmar ab dem 01.07.2025 aufgehoben wird. 

Bitte beachten Sie weiterhin die geltenden Bestimmungen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung beim Schutz und der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Gewässer.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Landesanglerverband Thüringen e.V.
Tel.: 0361-6464233
E-Mail: info@lavt.de

Tolles Jugendevent des LAVT am 02. März 2025 im Atrium der Stadtwerke Erfurt 

Tolles Jugendevent des LAVT am 02. März 2025 im Atrium der Stadtwerke Erfurt 

Bevor es im Frühjahr ans Wasser geht, möchten wir die Mädchen und Jungen möglichst gut auf die neue Angelsaison vorbereiten. 

Dazu diente auch unser großes Jugendevent am 02. März 2025 im Atrium der Stadtwerke Erfurt, an welchem über 40 Betreuer und Referenten sowie 140 Petri Jünger aus allen Teilen Thüringens teilnahmen. 

Gleich am Anfang möchten wir uns bei der Geschäftsleitung der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH, insbesondere beim Geschäftsführer Herrn Peter Zaiß, für die Bereitstellung des riesigen Atriums zu günstigen Konditionen, herzlich bedanken. 

Nur durch diese Unterstützung war es unserem Verband überhaupt möglich, eine so tolle Innenveranstaltung durchzuführen. 

Unser Ziel, auch an diesem Tag war es, den Mädchen und Jungen praktisches Geschick und viel Wissenswertes zum erfolgreichen Angeln an den verschiedenen Stationen, wie am Stand Fried- und Raubfischangeln, Fliegenbinden, Meeresfischen sowie beim Werfen mit der Fliegenrute oder beim Zielwerfen auf die Arenberg- und Skishscheiben, zu vermitteln.

Des Weiteren ist es unserem Verband ein wichtiges Anliegen, die Kinder und Jugendlichen insbesondere für die Aspekte des Arten-, Umwelt- und Naturschutzes zu sensibilisieren.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Referenten, den fleißigen Helfern, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lecker versorgten sowie an das kleine Auf- und Abbauteam und an alle Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des LAVT, welche diese Veranstaltung bereits am Freitag und Samstag gut vorbereitet hatten.

Wie immer war das größte Dankschön die strahlenden Augen der Mädchen und Jungen und die große Freude der erfolgreichen Petri Jünger, welche bei zwei Wurfwettbewerben in verschiedenen Altersklassen Medaillen und wertvolle Sachpreise gewinnen konnten. 

Auch dieses Mal gab es ein sehr positives Feedback zu unserer sehr gelungenen Veranstaltung. Dies zeigten uns eine Vielzahl positiver Anrufe und E-Mails von Muttis und Vatis sowie von Vereinsvorständen. 

Bereits jetzt freuen wir uns auf das Jugendevent im kommenden Jahr und wünschen allen Anglerinnen und Anglern sowie Ihren Familien eine schöne Zeit und ein kräftiges Petri Heil. 

André Pleikies
Geschäftsführer