Tag der Fische in Deutschland – 22. August

Tag der Fische in Deutschland – 22. August

Ist das ein Tag zum Feiern? – Wie sieht die Situation für unsere heimischen Fischarten tatsächlich aus?

Das sind die ungeschminkten Tatsachen:  

  • Süßwasserfische gehören zu den am stärksten gefährdeten Wirbeltieren! 
  • Untersuchungen der Weltnaturschutzunion (IUCN) belegen, Fische sind deutlich stärker gefährdet als Vögel oder Säugetiere! 
  • Nach Aussagen der IUCN sind 38 Prozent der Süßwasserfischarten Europas gefährdet oder vom Aussterben bedroht!
  • 74 Prozent der heimischen Rundmäuler und Fischarten gelten in Deutschland als gefährdet oder bereits ausgestorben! 
  • Laut IUCN hat sich weltweit die Anzahl der ausgestorbenen oder gefährdeten Fischarten seit dem Jahr 2000 von 752 auf 2.343 erhöht!  
  • Der deutlich zu hohe Bestand einer Vielzahl von Prädatoren, insbesondere der viel zu hohe Kormoranbestand beeinträchtig die ökologische Vielfalt und gefährdet akut unsere heimische Fischfauna.
Wie sieht die Situation speziell in Thüringen aus?

Nur 16 von 43 in Thüringen vorkommenden Fischarten gelten als ungefährdet! 

Damit ist der Großteil unserer heimischen Fischfauna in den stehenden und fließenden Gewässern im Freistaat Thüringen in ihrer Existenz bedroht. Ohne die intensiven Hege- und Besatzmaßnahmen durch die Angelfischerei wäre die Situation noch um ein Vielfaches dramatischer. Unzählige Studien und praktische Erfahrungen belegen seit langem die massiven fischereilichen, ökologischen und wirtschaftlichen Schäden, aber auch die negativen sozio-kulturellen Auswirkungen eines viel zu hohen Kormoranbestandes. 

Kormorane im Fressrausch und im Kampf um einen Fisch. Deutlich zusehen, wie sie diesen in Stücke reißen (Foto: Silvio Heidler) 

Es ist einfach unverantwortlich, dass trotz einer unumstößlichen Faktenlage, Fachbehörden, wie aktuell in Thüringen praktiziert, immer wieder eine einseitige, interessengeleitete und ideologisch geprägte Naturschutzpolitik betreiben und dies zum Nachteil der Allgemeinheit und eines nachhaltigen, verantwortungsvollen Biotop- und Artenschutzes. 

Dabei wird des Öfteren darauf hingewiesen, dass es sich hier vor allem um die Umsetzung des im Naturschutzrecht (EU-, Bundes- u. Landesrecht) ausgewiesenen staatlichen Auftrages handelt. Doch wir kennen kein Gesetz, welches die massive Gefährdung bzw. Vernichtung der Fischfauna, auf Grund des Schutzes von Prädatoren mit einem vorzüglichen Erhaltungsbestand, fordert. Übrigens Gesetze konkurrieren regelmäßig miteinander und es gibt nicht allein nur das Naturschutzrecht z.B. das BNatSchG, sondern auch das Grundgesetz mit seinen Freiheits- Gleichheits- und Justizgrundrechten, die Eigentumsrechte, das Ordnungsrecht und auch das Fischereirecht, ein nach Artikel 14 GG, eigentumsgleiches Recht. Alle Rechte haben ihren Zweck in unserer Demokratie und da wo verschiedene Rechte bzw. Gesetze korrelieren, müssen gemeinsam Lösungen gefunden werden. 

Doch eines darf und kann nicht sein, dass eine Seite z.B. über das Naturschutzrecht versucht, andere Rechte, Interessen und Nutzungen massiv zu beschränken oder zu verbieten. Und dies zum wirtschaftlichen oder sogar existenziellen Schaden der Betroffenen, welche ebenfalls Rechte haben, wie z.B. Eigentümer oder Pächter von Fischereirechten. Leider werden seit langem nicht nur Fakten und Studien zur Kormoranproblematik ignoriert.  Nunmehr haben wir mit dem willkürlichen Außerkraftsetzen der Thüringer Kormoranverordnung für den Großteil der Thüringer Gewässer eine sehr gefährliche Situation erreicht, in welche das Vertrauen in die Politik und in den Rechtsstaat stark beschädigt wurde. 

Wer entscheidet eigentlich, welche Tierart ein größeres Anrecht auf Leben hat? 

Bitte schauen Sie sich das nachfolgende Video an, in welchem Sie die Vernichtung unserer heimische Fischfauna miterleben können. Dies geschieht regelmäßig an vielen Stand- und Fließgewässern in Thüringen. 

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Übrigens, wir verlieren wertvolle Zeit in der Auseinandersetzung, ob es in einer Kulturlandschaft, wo die meisten geschützten Prädatoren keine natürlichen Fressfeinde haben, andere Arten in ihrer Existenz gefährden, notwendig ist, zu hohe Bestände zu regulieren.  Allein der normale Menschen- bzw. Sachverstand und eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der hier aufgezeigten Problematik müsste völlig ausreichen, um zu einer sachlichen Diskussion und einer im Interesse des Biotop- und Artenschutzes nachhaltigen Lösung bzw. Entscheidung zu kommen.

Unser Verband möchte alle Interessierten, welche sich für gesunde, artenreiche Gewässerlandschaften, einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Biotop- und Artenschutz in einer entwickelten Kulturlandschaft sowie für das Gemeinwohl einsetzen, mit diesem kleinen Beitrag zum Tag des Fisches für das Thema Fischartenschutz sensibilisieren und um Unterstützung bitten. Ist es nicht ein erstrebenswertes Ziel, wenn auch nachfolgende Generationen in den Thüringer Gewässern Fischarten wie die Bachforelle oder Äsche bewundern können?! 

Bachforelle (Salmo trutta fario) 

Selbst in der früheren deutschen Kulturgeschichte inspirierte die heimische Fischfauna Dichter und Komponisten, so auch im Gedicht „Die Forelle“ von Christian Friedrich Daniel Schubart von 1783, vertont 1818 von Franz Schubert. 

Die Forelle

In einem Bächlein helle,
Da schoß in froher Eil’
Die launige Forelle
Vorüber wie ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade,
Und sah in süßer Ruh’
Des muntern Fisches Bade
Im klaren Bächlein zu.

Ende erste Strophe. 

Beide wären heute sicherlich erschrocken, wie durch falsch verstandenen Artenschutz, wo eine durch Menschen künstlich geförderte überproportionale Entwicklung einer Art (siehe Kormoran) zur Gefährdung oder Ausrottung anderer Arten (siehe unsere heimische Fischfauna) führt. Ist das wirklich noch verantwortungsvoller Natur- bzw. Artenschutz?! – Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. 

Wie sieht es nun mit unserer Bachforelle aus und wie notwendig sind nach wie vor Hege- und Besatzmaßnahmen

Auch zum Thema Fischbesatz sind bereits seit Jahrzehnten die vielfältigsten Studien und umfangreiche Fachliteratur/Schriftenreihen vorhanden. Wir müssen sie nur zur Kenntnis nehmen wollen!  Verkürzt gesagt gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, der eine, welcher Fischbesatz unter optimalen Lebensraumbedingungen bewertet und der andere, welcher die tatsächlichen Gewässerbegebenheiten und Störgrößen, wie den massiven Fischfraß durch Prädatoren, berücksichtigt.

Die Vorschläge von Kritikern des Fischbesatzes, welche, wenn überhaupt nur den Besatz mit Fischbrut erlauben wollen, sind nicht neu, jedoch nur unter ganz bestimmten, optimalen Nahrungs- und Lebensraumbedingungen praxistauglich. Viele Vereine und der Landesanglerverband Thüringen e.V. beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema sowie mit dem Besatz von Bachforellenbrut. Der Großteil der Bachforellenbrut wird bereits seit Jahrzehnten durch unsere Vereine und dem LAVT von den Thüringer Fischereiunternehmen bezogen oder im Rahmen eigener Schutzprogramme selbst erzeugt. 

In der Praxis hat sich leider wiederholt bestätigt, dass allein über den Besatz mit Fischbrut, insbesondere bei Bachforellen, der Fischbestand in den meisten Gewässern nicht nachhaltig aufgebaut werden kann. Auf Grund des massiven Fraßdruckes verschiedener Prädatoren, wie Kormoran, Grau- und Silberreiher, Gänsesäger, Mink und zunehmend durch den Fischotter, sind unsere heimischen Fischarten akut in ihren Beständen bedroht. 

Eine nachhaltige Fischhege, wie wir sie uns vorstellen und in Fachbüchern beschrieben wird, ist aktuell nicht oder nur bedingt möglich. Ohne regelmäßige Hege- und Besatzmaßnahmen, auch von Setzlingen und größeren Fischen, würden die Bachforellenbestände in vielen unserer Salmonidengewässer zusammenbrechen. Seit ca. 20 Jahren erreicht der überwiegende Teil der Bachforellen nicht mehr die Laichreife, da sie vorher von Prädatoren gefressen werden. Dies ist in der Praxis die Realität und wird von einer Vielzahl von Studien bestätigt.

Noch vor dem Jahr 2000 mussten wir in der Mehrzahl der Thüringer Salmonidengewässer deutlich seltener Bachforellen besetzen, da sich ausreichend laichreife Fische entwickeln konnten und diese oft mehrfach die Chance hatten abzulaichen. Dies, obwohl die Gewässer beangelt wurden. Im Ergebnis hatten wir früher einen deutlich besseren Fischbestand in unseren Salmonidengewässern und das trotz schlechterer Wasserqualität, ungenügender Durchgängigkeit und Gewässerstruktur.

Wir sollten uns beim Thema Fischbesatz endlich wieder ehrlicher machen und objektiv die Realitäten bewerten. Unsere Fließgewässer sind nun mal nicht unter einer Glaskugel geschützt und haben auf Grund einer Vielzahl zivilisatorischer Einflüsse nicht mehr die Ertragsfähigkeit, wie vor 200 Jahren. Selbst Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit und Gewässerstruktur werden daran nur bedingt etwas ändern. Wir leben in einer entwickelten Kulturlandschaft und auch Gewässer unterliegen einer vielfältigen Nutzung.

Wir tragen hier alle Verantwortung und das Thema Fischartenschutz bedarf einer aktiven Problemlösung. Eine wichtige Aufgabe hat dabei die fischereiliche Nutzung der Gewässer durch die Thüringer Angel- und Berufsfischerei. Die gesamte Thematik ist wenig dazu geeignet fragwürdige Problemfelder aufzumachen um weitere Studien zu akquirieren, das Rad zum zigsten Mal neu erfinden zu wollen und damit weiter unnötige Zeit für wirkliches Handeln zu verlieren.  Es gibt umfangreiche, langfristige Erfahrungen und ein vielfältiges praktisches Wissen bei der fischereilichen Bewirtschaftung von Gewässern sowie der Hege und dem Schutz der Fischbestände. Auch die tatsächlichen Gründe für die Gefährdung unserer heimischen Fischarten sind seit langem bekannt.

Wir müssen die Realität und speziell die Ursachen für die Gefährdung unserer heimischen Fischfauna nur sehen wollen und nicht versuchen Studien, welche Fischbesatz unter „Laborbedingungen“ bewerten, als Grundlage zu nehmen. Zur Wahrheit gehört auch, dass nur über eine stabile, wirtschaftlich starke Berufs- und Angelfischerei der Schutz unserer heimischen Fischarten langfristig sichergestellt werden kann. Auch sollten wir nicht unterschätzen, die Berufs- und Angelfischerei Fischerei hat nicht nur eine lange Tradition, sondern gerade heute eine wichtige soziokulturelle und wirtschaftliche Bedeutung in unserer Gesellschaft. Sie vermittelt Lebensqualität, fördert den sozialen Zusammenhalt, leistet einen wichtigen Beitrag beim Arten- und Gewässerschutz sowie für eine gesunde Ernährung. Das alles sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzten.

Grundsätzlich sollte die Erzeugung von Fischbrut und Satzfischen vorrangig in den Händen von fachkundigen Fischereiunternehmen, welche unter Aufsicht der Veterinärämter/ Fischgesundheitsdienst stehen sowie langjährig erfolgreich betriebene Aufzuchtanlagen der Angelfischerei mit erfahrenem, fachkundigem Personal, bleiben. Wir haben seit langem massive Probleme im Fischartenschutz und eigentlich keine Zeit uns über die Notwendigkeit bzw. Förderfähigkeit von Fischbesatz zu streiten, so wie es leider immer wieder geschieht.

Um es deutlich zu sagen, der Landesanglerverband Thüringen e.V. sieht aktuell als einziger Anglerverband in Thüringen die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Förderung einer Vielzahl heimischer Fischarten und dies in verschiedenen Altersklassen, bis hin zu Laichfischen.

Bachforellensetzling aus dem Schutzprogramm des LAVT

Bei vielen Fischarten, so auch bei der Bachforelle, benötigen wir dringend einen ausreichenden, stabilen Laichfischbestand. Schon heute fehlt es an geeigneten Bachforellenlaichern bzw. den notwendigen Kapazitäten für deren Haltung. Darum wären diesbezügliche langfristige Förderprogramme für ausgewählte Fischereiunternehmen, welche die entsprechenden Voraussetzungen haben, dringend angezeigt. Doch entscheidend für das zukünftige Überleben unserer heimischen Fischfauna, auch der Bachforelle, ist eine grundsätzliche Neuausrichtung in der Artenschutzpolitik, verbunden mit der dringend notwendigen, fachlich begleiteten Regulierung von Prädatoren. 

Besonders große Verantwortung tragen die Interessengruppen, welche Arten in Thüringen ansiedeln, für welche in der heutigen Kulturlandschaft der notwendige Nahrungs- und Lebensraum nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden ist. Die Kosten und Folgen von Fehlentwicklungen im Artenschutz, welche maßgeblich durch politische und behördliche Entscheidungen verursacht werden, tragen letztendlich immer die Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur für Fischereiunternehmen, sondern auch zunehmend für Anglervereine können die Folgen sogar Existenz bedrohend sein. 

Wie sagte richtiger Weise Eric Schweitzer, Vorstandsvorsitzender von Alba Group:
„Bei allem, was man tut, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit.“ 

Aktuell sehen wir, was die Gefährdung unserer heimischen Fischfauna betrifft, einen Expresszug ungebremst auf eine Mauer zufahren. Verantwortung dafür tragen viele.

Dietrich Roese – Präsident

André Pleikies – Geschäftsführer

Schnupperkurs 2025

Schnupperkurs 2025

Auch im Jahr 2025 konnte mit Unterstützung des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. dem Jugendclub „Nordlicht Weimar e.V.“ und des Ersten Weimarer Angelverein e.V. (EWAV) im Rahmen des Ferienpasses der Stadt Weimar die Ferienveranstaltung ,,Schnupperkurs – Angeln am Speicher Kromsdorf‘‘ durchgeführt werden.

In zwei Durchgängen konnten die Kinder zwei Tage am See verbringen. Einige Kids konnten bereits mit einer Angel umgehen und andere hatten zum ersten Mal ein solches Gerät in der Hand, was jedoch für keines der Kinder ein Problem darstellte. Durch die Betreuer des EWAV wurde den Kindern der Umgang mit einer Angel schnell erlernt und es konnte richtig losgehen. Die Jungangler konnten es kaum erwarten an ihre Angelplätze zu kommen, um große Fische aus dem See zu ziehen. Im ersten Durchgang waren es nicht nur Angeltage, sondern auch Fangtage.

Neben Rotfedern und Brassen hatte jeder Teilnehmer das Glück unter Aufsicht und mit Hilfestellung durch erwachsene Fischereischeininhaber einen Karpfen aus dem See zu ziehen. Es wurden Karpfen mit Größen von 47 cm bis 79 cm gefangen. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis für die Kinder. Leider wendete sich das Wetter im zweiten Durchgang und damit auch das Angelglück. So blieb es den teilnehmenden Kindern im zweiten Durchgang nicht vergönnt, zusammen mit ihren Betreuern einen Karpfen zu fangen. Trotz größter Bemühungen der erfahrenen Angler aus dem Verein stellten sich für die Jungangler keine nennenswerten Fänge mehr ein. Trotzdem hatten die Kids ihren Spaß und waren auch mit kleinen Fängen zu frieden. Es wurden Brassen, Plötzen, Rotfedern und ein kleiner Aal gefangen.


Besonders wichtig war unserem Verein die Kinder auch im schonenden, sachgerechten Umgang mit der Kreatur Fisch zu schulen und sie für unsere wunderschönen Gewässer sowie für den Schutz unserer Flora und Fauna zu begeistern. Unser Camp wurde auch in diesem Jahr wieder durch Eltern und Großeltern unterstützt. So hatten wir zum Frühstück immer frische Brötchen. Das leckere Mittagessen wurde im Jugendclub ,,Nordlicht e.V.‘‘ frisch gekocht und zum See gebracht. Abends wurden leckere Würstchen gegrillt. Somit waren die Kids an allen Tagen bestens versorgt.

Im ersten Durchgang durfte jedes Kind, welches einen Karpfen gefangen hatte, diesen mit nach Hause nehmen. Die Karpfen wurden von den Erwachsenen, im Beisein der Kinder, waidgerecht getötet und für den Verzehr vorbereitet. Der Stolz und die Vorfreude den leckeren Fisch ihren Eltern präsentieren zu können, war bei den Kids riesig.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert vom Schnupperkurs, haben viel Neues dazugelernt und die Kids konnten ihren Eltern von tollen Erlebnissen und großen Fängen berichten.

Wir freuen uns schon auf das nächste Camp im Jahr 2026.

Petri Heil

Maik Schüffler
1.Vorsitzender

Wichtige Hinweise zur Waldbrandgefahr

Wichtige Hinweise zur Waldbrandgefahr

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen erheblichen Waldbrandgefahr möchten wir alle Anglerinnen und Angler ausdrücklich auf die besonderen Risiken hinweisen.

Derzeit herrscht in Thüringen flächendeckend die Waldbrandstufe 4 bis 5. Eine aktuelle Übersicht der Waldbrandstufen kann unter folgendem Link eingesehen werden:
https://www.thueringenforst.de/…/waldbrandgefahrenstufe

Wir weisen darauf hin, dass das Anlegen von Feuerstellen, auch die Verwendung eines Grills an den Gewässern striktuntersagt istNicht nur im Wald besteht aktuell erhöhte Brandgefahr, sondern auch Wiesen, Felder sowie Schilfgürtel sind durch die anhaltende Trockenheit äußerst brandgefährdet.

Der aktuelle Graslandfeuerindex ist unter folgendem Link abrufbar:
https://www.dwd.de/DWD/warnungen/agrar/glfi/glfi_tab_alle_TH.html

Im Hinblick auf die erhöhte Brandgefahr bitten wir um Beachtung folgender Verhaltensregeln:

• Vermeiden Sie jegliche Handlungen, die einen Brand auslösen könnten.

• Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht auf entzündlichem Untergrund, da sich Katalysatoren während der Fahrt stark erhitzen und Brände verursachen können.

• Halten Sie Wald- und Feldwege frei von Hindernissen.

• Weggeworfene Zigarettenreste können Brände verursachen – entsorgen Sie diese bitte verantwortungsvoll.

• Seien Sie aufmerksam und hinterfragen Sie Ihr Verhalten in der Natur im Hinblick auf die Brandgefahr.

• Sensibilisieren Sie Freunde, Bekannte und Mitangler für die Risiken und die Bedeutung des vorbeugenden Verhaltens.

• Bei eigenen Löschversuchen (z.B. bei Austreten von Flüssigkeiten, Löschen mit Wasser, Feuerlöschern oder durch Abdecken mit Sand oder Erde) hat stets die eigene Sicherheit Vorrang.

• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen unverzüglich unter dem Notruf 112.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung bei der Verhinderung von Waldbränden und bitten um eine verantwortungsvolle Verhaltensweise zum Schutz unserer Natur.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Landesanglerverband Thüringen e.V.

Auswertung des Events des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. am 14. Juni 2025 in der Viba Nougat-Welt

Auswertung des Events des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. am 14. Juni 2025 in der Viba Nougat-Welt

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. blickt auf eine äußerst gelungene Veranstaltung zurück, die bei strahlendem Sonnenschein und trotz heißer Temperaturen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region anlockte. Unser gemeinsames Ziel, das naturnahe Hobby des Angelns zu präsentieren und für Jung und Alt erlebbar zu machen, wurde an diesem Tag voll und ganz erreicht.


Die Veranstaltung war eine großartige Gelegenheit, um das vielfältige Angebot des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. und seiner Vereine zu präsentieren. Besonders die Mitmach-Aktionen wie das Kinderangelbecken, die Malstraße, die Wurfwand mit lustigen Forellen, der Drillsimulator sowie das Zielwerfen mit der Angelrute sorgten für viel Spaß und Begeisterung bei Jung und Alt. Das fachkundige Angebot zum Fliegenfischen, Wurftechniken, Köder- und Gerätekunde wurde ebenfalls sehr positiv aufgenommen.

Neben den sportlichen Aktivitäten bot die Veranstaltung auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik, Tanz, leckeren Nougatspezialitäten und weiteren Attraktionen. Die Veranstaltung war eine gelungene Familienveranstaltung, die durch ihre Vielfalt und die angenehme Atmosphäre viele Besucherinnen und Besucher begeisterte.

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. freut sich, dass so viele Menschen für das Hobby Angeln begeistert werden konnten und bedankt sich bei allen, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit solchen Events das Bewusstsein für den Naturschutz, die Fischerei und das naturnahe Hobby Angeln weiter stärken können.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Erfolg dieses Events beigetragen haben. Besonderer Dank geht auch an das Team von Viba, das uns mit seiner Unterstützung und der tollen Location im Viba Park Schmalkalden eine perfekte Kulisse geboten hat.

Wir freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen und wünschen allen Petri Heil!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Landesanglerverband Thüringen e.V.

Rückblick auf das Jugend-Friedfischangeln am Speicher Dachwig am 24. Mai 2025

Rückblick auf das Jugend-Friedfischangeln am Speicher Dachwig am 24. Mai 2025

Am 24.05.2025 veranstaltete unser Verband ein Jugend-Friedfischangel-Event am Speicher Dachwig mit über 50 Teilnehmern. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen schufen ideale Bedingungen für einen erfolgreichen und angenehmen Angeltag am Wasser. So wurde der Tag eine gelungene Veranstaltung, welche sowohl bei den Kindern als auch bei den Betreuern für große Freude sorgte.

Während des Events konnten die jungen Anglerinnen und Angler zahlreiche Friedfische wie Karpfen und Giebel fangen, was die Begeisterung und den Ehrgeiz der Teilnehmer deutlich steigerte.

Auch wurde für das  leibliche Wohl bestens gesorgt. Es gab leckeres Gebäck, frisch gegrillte Bratwürste sowie belegte Brötchen, die bei den Teilnehmern für gute Stimmung und Energie sorgten. Die Verpflegung wurde vom Landesanglerverband Thüringen e.V. liebevoll vorbereitet und trug maßgeblich zum positiven Gesamterlebnis bei.


Besonders hervorzuheben ist, dass die Kinder nicht nur Spaß beim Angeln hatten, sondern auch viel Lehrreiches erfuhren. Sie wurden in Gewässerkunde und Fischkunde geschult, erhielten praktische Tipps zu verschiedenen Angelmethoden, der richtigen Zusammenstellung der Gerätschaften, dem Ausloten der Wassertiefe sowie zu Ködern und dem richtigen Anfüttern. Diese Wissensvermittlung förderte das Verständnis für die Natur und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Gewässer.

Die Kinder hatten großen Spaß, lernten viel Neues und konnten ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Natur und den Angeltechniken verbessern. Das Event war somit nicht nur eine schöne Freizeitaktivität, sondern auch eine wertvolle Bildungsmaßnahme, die die Begeisterung für den Angelsport und den Naturschutz förderte.

Ein besonderer Dank gilt unserem Friedfischexperten Mirko Ahlfeld, der mit seinem Fachwissen und seiner Unterstützung maßgeblich zum Erfolg des Events beigetragen hat. Auch möchten wir uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Insgesamt war das Jugend-Friedfischangel-Event am Speicher Dachwig ein voller Erfolg – ein Tag voller Freude, Lernen und Gemeinschaft. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf weitere solcher Veranstaltungen!

Tag des Sports und der Gesundheit im Viba Park Schmalkalden – 14.06.2025

Tag des Sports und der Gesundheit im Viba Park Schmalkalden – 14.06.2025

Tag des Sports

Tolle Mitmach-Aktionen und Informatives zum naturnahen Hobby „Angeln“

Eine Großveranstaltung für die ganze Familie mit Musik, Tanz, leckeren Nougatspezialitäten und einer Vielzahl von tollen Sportveranstaltungen. Interessierte können sich umfassend über das Thema Angeln, den Weg zum Angelschein sowie über die Leistungsangebote des LAVT und seiner Vereine informieren.  

Der Landesanglerverband Thüringen e.V.  (LAVT) präsentiert sich an diesem Tag

Samstag, den 14.Juni 2025 in der
Viba Nougat-Welt
Nougat-Allee 1
98574 Schmalkalden
von 10:00 bis 15:00 Uhr im Viba Park Schmalkalden

zusammen mit einer Vielzahl regionaler Vereine und lädt Jung und Alt dazu recht herzlich ein. Viel Spaß und gute Laune sind auf unseren Aktionsflächen garantiert.

Folgendes erwartet unsere Gäste:

  • ein Kinderangelbecken, wo kleine, aber auch große Kinder ihre Geschicklichkeit ausprobieren und hübsche Magnetfische fangen können
  • eine Malstraße und Wurfwand mit lustigen Forellen (Karikaturen)
  • Jung und Alt können an einem Drillsimulator aktiv miterleben, wie sich der Drill eines kapitalen Fisches anfühlt und wieviel Kraft und Geschick dies erfordert,
  • Zielwerfen mit der Angelrute
  • Werfen mit der Fliegenrute unter fachlicher Anleitung sowie
  • Wissenswertes rund ums Fliegenfischen, Fliegenbinden, Wurftechniken, zum Fried- und Raubfischangeln sowie zur Köder-, Montagen- und Gerätekunde.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Petri Heil

Ihr Landesanglerverband Thüringen e.V.