Kommentar zur Anhörung des Umweltausschusses vom 04.10.22 – Wasserprobleme in der Apfelstädt

Kommentar zur Anhörung des Umweltausschusses vom 04.10.22 – Wasserprobleme in der Apfelstädt

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
Liebe Anglerinnen und Angler,
Liebe Naturfreunde,

wie viele wissen gibt es seit 2019, verstärkt ab 2020 mit der Aktivierung der Westringkaskade und den Betrieb von zwei Wasserkraftanlagen in Erfurt und Gotha massive Wasserprobleme in der Apfelstädt.

Dieser einst attraktive Fluss mit einer artenreichen Flora und Fauna liegt seit ca. 4 Jahren großflächig trocken. Außer dem Landesanglerverband Thüringen e.V. (LAVT) hat sich kein anderer Naturschutzverband gegen dieses massive Artensterben ausgesprochen und sich aktiv für mehr Wasser in der Apfelstädt engagiert. Im Gegenteil, es war keinerlei Kritik gegenüber dem Umweltministerium zu vernehmen, welches vor allem für diese Umweltkatastrophe verantwortlich ist.

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Alle bisherigen Initiativen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, der Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, des Landratsamtes des Landkreises Gotha, der Bürgerinitiative „Lebensraum Apfelstädt“ und des LAVT haben letztendlich kein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht.

Offensichtlich nehmen das Thüringer Umweltministerium sowie seine nachgelagerten Behörden und Institutionen die berechtigten Anliegen und Kritiken der Betroffenen an der Apfelstädt nicht ernst.

Doch vor allem auf Grund der Blockadepolitik der Regierungskoalition finden sich aktuell im Thüringer Landtag keine politischen Mehrheiten dafür, dass die Apfelstädt ihr, über die Westringkaskade entzogenes Wasser zurückerhält und wieder ganzjährig ein aquatisches Leben in diesem Fluss möglich ist.

Auch die mündliche Anhörung im Umweltausschuss des Thüringer Landtages am 04. Oktober 2022 war überaus enttäuschend und bestätigte die obigen Erfahrungen. Insbesondere die Vertreter des Umweltministeriums sowie von Bündnis90/Die Grünen und der SPD versuchten mit ihren Redebeiträgen die aktuell dramatische Wassersituation der Apfelstädt und den uneingeschränkten Weiterbetrieb der beiden Wasserkraftanlagen zu rechtfertigen.

Dass der Großteil der aquatischen Lebewesen, so auch Fische, in wenigen Minuten ohne Wasser tot sind und der Fluss ganzjährig ausreichend Wasser benötigt, wurde in der Diskussion völlig ausgeblendet.

Als Zuhörer verfestigte sich zunehmend der Eindruck, dass die Landesregierung und dessen Umweltministerium kein Interesse an einer ausgewogenen Lösungsfindung hat und die Schäden, welche der massive Wasserentzug in der Apfelstädt verursacht, bewusst ausblenden.

Das verwundert nicht, denn von einst 9 Cent ja Kilowattstunde, über 23 Cent sind nunmehr auf dem Strommarkt 38 bis 40 Cent je Kilowattstunde zu erzielen. Tendenz weiter steigend.

Zur gleichen Zeit senken sich die Fundamente vieler Häuser an der Apfelstädt, Hauswände bekommen erste Risse, die Vegetation stirbt großflächig ab, selbst alte schützenswerte Bäume in den Parks von Kommunen sterben, fünf Wasserkraftanlagen, welche das genutzte Wasser wieder an den Fluss abgeben liegen trocken, das ausgewiesene FFH-Gebiet 55 „Apfelstädt Aue“ zwischen Wechmar und Neudietendorf ist stark geschädigt, die Ausübung der Fischereirechte durch die Fischereipächter ist nicht mehr möglich – ein einst hochwertiges Salmonidengewässer ist zerstört, die langfristigen ökologischen Schäden sind aktuell noch gar nicht zu beziffern und die späteren Kosten zur Beseitigung der gewaltigen Schäden kann heute noch keiner genau benennen.

Auch der CO2 – Abdruck wäre bei einem lebendigen Fluss Apfelstädt um ein Vielfaches geringer, damit positiver, als aktuell über die Produktion von sogenannten „ökologischen Strom“ in den beiden Anlagen in Erfurt und Gotha.

Trotz der unzähligen Initiativen sowie berechtigten Kritiken und Hilferufe von Bürgerinnen und Bürgern, Initiativgruppen, Landes-, Kreis- und Kommunalpolitikern, Stadt- und Gemeinderäten sowie von Vereinen und Verbänden ist das Ergebnis, siehe unser aktuelles Video, erschreckend.

Ist die Produktion von wenigen Kilowattstunden Wasserkraftstrom, welche allein durch zwei Windräder oder eine entsprechende Photovoltaik Anlage kompensiert werden könnten, dies alles  wert? Ist das Ausblenden von Realitäten bzw. das ungenügende Handeln durch die verantwortlichen politischen Akteure tatsächlich noch zu rechtfertigen?

Nicht nur wir wissen, dass wir für eine gute Sache im Interesse des Gemeinwohls streiten.

Je mehr uns dabei unterstützen, umso erfolgreicher werden wir gemeinsam sein.

Landesanglerverband Thüringen e.V.


Für Interessierte verlinken wir hier unseren Redebeitrag in der Anhörung des Ausschusses am 04.10.2022:
Rede-im-Umweltausschuss-am-04.102022.pdf

Muschelbergung 2022 an der Hohenwartetalsperre

Muschelbergung 2022 an der Hohenwartetalsperre

Auf Grund der Pegelabsenkung kontrolliert die Fischereiaufsicht des LAVT bereits seit Ende August 2022 vorsorglich zwei bis vier Mal die Woche die Portenschmiede, Alterbucht, Großer Buchacker, Otterbach, Zoptebucht und Lothrabucht an der Hohenwartetalsperre.

Am 10. September 2022 konnten in der Portenschmiede und Lothrabucht die erste nennenswerte Anzahl an Muscheln im Schlamm festgestellt werden. Die über 200 Muscheln wurden durch vier Fischereiaufseher und Helfer eingesammelt und in tieferes Wasser verbracht.

In der Portenschmiede, Lothrabucht und Zoptebucht wurden am 12. September weitere 6.000 Muscheln von Mitarbeitern des LAVT, der Fischereiaufsicht und von Helfern aus den Vereinen aus dem Schlamm geborgen und mit einem Boot in tieferes Wasser umgesetzt.

Wie bereits die Jahre davor unterstützen den LAVT auch die Camper der Portenschmiede und die Anwohner von Gössitz eigenständig bei der Bergung der Muscheln.

Am 16.09.2022 fand eine erneute Bergungsaktion an der Hohenwartetalsperre statt. Im Ergebnis wurden noch einmal ca. 7.000 Muscheln gerettet.

Die nächsten Wochen werden regelmäßig weitere Kontrollfahrten an der Hohenwartetalsperre durchgeführt.

Um flexibel handeln zu können hat der LAVT eine schnelle Einsatzgruppe von 10 Personen mit Boot zusammengestellt, in welcher auch hauptamtliche Mitarbeiter des LAVT mitarbeiten, die bei Bedarf kurzfristig Muscheln an den Talsperren bergen können.

Bis zum heutigen Tag wurden bereits über 15.000 Muscheln gerettet und in tieferes Wasser umgesetzt.

Es hat sich bei der Bergung der Muscheln erneut gezeigt, dass der Muschelbestand der großen Teichmuschel in der Hohenwartetalsperre so groß ist, dass dieser durch die Absenkung in keiner Weise gefährdet ist. Dennoch versuchen die Anglerinnen und Angler des LAVT jede Muschel, welche erreichbar ist, zu retten.

Dabei geht in jedem Fall die Sicherheit für die Retter vor, denn an vielen Stellen beträgt die Schlammschicht über zwei Meter. Bisher sind glücklicherweise außer, dass einige ihre Stiefel verloren haben und die Kleidung komplett verschlammt war, alle gesund geblieben.

Übrigens von denen, welche die Jahre davor Vattenfall und den LAVT angezeigt und in den Medien durch Falschbehauptungen versucht haben zu beschädigen, war auch dieses Mal keiner bei der Muschelbergung zu sehen.

Abschließend einen herzlichen Dank an die fleißigen Helfer aus unseren Vereinen und an die Menschen vor Ort, welche sich mit großem persönlichem Einsatz an der Muschelbergung beteiligen. Wer selbst einmal mehrere Stunden im kalten Schlamm gestanden hat, weiß wie unangenehm und schwer diese nicht ungefährliche Arbeit ist.

Petri Heil

André Pleikies
Geschäftsführer LAVT

Erfolgreiche LAVT-Jahreshauptversammlung

Erfolgreiche LAVT-Jahreshauptversammlung

Das Jahr 2021 war von der Mitgliederentwicklung und wirtschaftlich das erfolgreichste Jahr seit Bestehen des LAVT.

Am Samstag, dem 10. September 2022 fand im Atrium der Stadtwerke Erfurt die Jahreshauptversammlung des Landesanglerverbandes Thüringen e.V. (LAVT) statt. Das Interesse der Mitgliedsvereine war groß. Erfreulich, die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Verbandes, dessen Mitgliederzahl stetig wächst. Auch 2021/22 traten weitere sechs neue Vereine dem Verband bei.

Alle Beschlüsse wurden von den über 130 Delegierten einstimmig verabschiedet und dem Präsidium sowie der Geschäftsleitung des LAVT erneut das Vertrauen ausgesprochen. Die Revisoren stellten in ihrem Bericht fest, dass auch im Jahr 2021 eine verantwortungsvolle, stabile und sehr erfolgreiche Haushaltsführung zu verzeichnen war und die vorhandenen Mittel von der Geschäftsleitung sinnvoll und effizient eingesetzt wurden.

Im Rechenschaftsbericht nahmen dieses Mal besonders der Fischarten- und Gewässerschutz, die aktuelle Fischerei- und Naturschutzpolitik in Thüringen, die zunehmenden Probleme und Einschränkungen für die Angelfischerei, das Trockenlegen der Apfelstädt – das größte Individuensterben in Thüringen, die Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit sowie die, trotz Corona, sehr erfolgreiche Arbeit des LAVT und seiner Vereine, eine wichtige Rolle ein.

Überrascht waren wir vom Dankeschön des SFV 1970 Tambach – Dietharz e.V., welcher uns eine große Collage über die gemeinsame, Jahrzehnte lange Jugendarbeit überreichte. Im Auftrag des Vereins bedankte sich Angelfreund Mathias Anschütz für die vielen tollen Jugendevents des LAVT und die sehr gute Zusammenarbeit mit ihrem Landesverband.

An diesem Tag wurden auch verdienstvolle Vereinsmitglieder mit hohen Auszeichnungen geehrt.

Das „Goldene Ehrenzeichen des DAFV“ erhielten:

  • Angelfreund Reiner Schröder – AV Petri Heil e.V. Arnstadt
  • Angelfreund Wolfgang Wehnemann – AV Mühlhausen e.V.

Das „Silberne Ehrenzeichen des DAFV“ erhielten:

  • Angelfreund Hubert Werner – KFV Eichsfeld e.V.
  • Angelfreund Nico Krieg – KFV Apolda e.V.
  • Angelfreund Jens Deutschländer – Ohrdrufer AFV e.V.

Wir möchten uns bei allen Ausgezeichneten nochmals für ihr Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement herzlich bedanken.

In seinem Bericht benannte Vizepräsident Karl-Heinz Bergner ungeschminkt auch die zunehmenden Probleme und Herausforderungen vor denen die Angelfischerei in den kommenden Jahren steht. Er machte deutlich, dass wir diese auch in Zukunft nur gemeinsam meistern können.

Der Zusammenhalt in der Angelfischerei ist gerade in der heutigen Zeit unerlässlich. Wir können alle Vereine nur dazu motivieren noch enger zusammenzurücken und ihren Verband noch stärker auf seinen weiteren erfolgreichen Weg zu unterstützen.

Übrigens, jeder Verein und hat er auch nur wenige Mitglieder ist für unsere Anglergemeinschaft wichtig. Wer sich gern bei Jugendevents, Messen, Präsentationen, Angelveranstaltungen etc. einbringen oder uns insgesamt in unserer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen möchte, kann sich sehr gern bei der Geschäftsstelle des LAVT melden.

Wir sollten gemeinsam stolz auf das Erreichte sein und dies nach außen auch offener artikulieren. Immerhin haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten unsere Mitgliederzahlen verdoppelt und stehen wirtschaftlich auf einem festen Fundament. An dieser Stelle möchten wir uns auf das Herzlichste bei allen unseren Vereinen, bei unseren Vorständen sowie bei allen Anglerinnen und Anglern für das dem Landesanglerverband Thüringen e.V. entgegengebrachte Vertrauen und die jahrelange freundschaftliche Zusammenarbeit bedanken.

Wir wünschen allen Anglerinnen und Anglern für die verbleibenden Wochen in diesem Angeljahr noch möglichst viele Fangerfolge und ein kräftiges Petri Heil.

André Pleikies
Geschäftsführer LAVT

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. (LAVT) präsentierte die organisierte Angelfischerei am Stausee Hohenfelden

Der Landesanglerverband Thüringen e.V. (LAVT) präsentierte die organisierte Angelfischerei am Stausee Hohenfelden

Am Samstag den 03. September 2022 von 10.00 bis 17.00 Uhr präsentierte sich der LAVT allen Natur- und Angelinteressierten am Stausee Hohenfelden.

Mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher waren von der interessanten Ausstellung des LAVT und den tollen Mitmach-Aktionen für Jung und Alt begeistert.

Viele waren angetan, was mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz alles so gemacht werden kann. Kinder und Erwachsene sahen interesseiert zu, wie wir ihnen mit moderner Lasertechnik einen wunderschönen Schlüsselanhänger mit ihren eigenen Initialen angefertigten. Echt der Renner am Rande des 4. Thüringer Waldgipfels.

Nicht weniger begeistert waren Jung und Alt auch am Drillsimulator. Das Erlebnis seinen Zielfisch zu Drillen und diesen so realistisch an der Angel zu spüren, war für viele unbeschreiblich. Nicht wenige waren überrascht, wie viel Ausdauer und Kraft es doch bedurfte, einen kapitalen Karpfen oder Wels anzulanden.

Selbst die Kleinsten konnten am Kinderangelbecken ihre Geschicklichkeit zeigen und dabei spielerisch unsere heimischen Fischarten kennenlernen. Einige Mädchen und Jungen sowie Ihre Eltern und Großeltern waren gar nicht mehr vom Becken wegzubekommen und jeder versuchte die meisten Magnetfische zu angeln.

Wurfstrecke beim Zielwerfen auf die Arenberg- und Skisscheiben. Dabei kristallisierten sich wahre kleine Meister heraus, welche mit hoher Präzision immer wieder mit dem Wurfgewicht ins „Schwarze“ trafen.

Zur Belohnung bekamen alle Kinder tolle Leckereien und kleine Preise. Auch die Erwachsenen gingen nicht leer aus, sie erhielten attraktive Preise sowie interessante Informationsmaterialien zur Thüringer Angelfischerei, den Thüringer Gewässern sowie zum Gewässer- und Fischartenschutz.

Natürlich bekam jedes Kind auch eine LAVT – Luftballon und bereits nach kurzer Zeit leuchteten rund um den Stausee bunte Luftballons.

Selbst das Wetter hat an diesem Tag mitgespielt und meistens lachte die Sonne.

Besonders haben uns die strahlenden Kinderaugen, aber auch Aussagen, wie „Ihr Stand ist heute hier der Schönste “ oder „Kommen Sie nächsten Wochenende wieder, es hat uns allen so viel Spaß gemacht“ gefreut. Insbesondere, weil wir die Veranstaltung seit Tagen vorbereitet haben und Samstag früh bereits seit 4.00 Uhr auf den Beinen waren.

Abschließend ein großes Dankeschön an Hans am See für die sehr schöne Stellfläche und die Bereitstellung von Strom sowie an den Fischer des Stausees Hohenfelden, Uwe Müller für seine Unterstützung. Ebenso möchten wir uns für das angenehme Miteinander beim Ruderverein Uhlstädt bedanken, welcher neben unserem Stand ein selbstgebautes Floß zu Wasser ließ.

Doch ein extra großes Dankeschön an alle unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle des LAVT.

Petri Heil

Dietrich Roese            André Pleikies
Präsident                    Geschäftsführer

54. Deutsche Schüler, Jugend und Juniorenmeisterschaften 2022 in Lohfelden

54. Deutsche Schüler, Jugend und Juniorenmeisterschaften 2022 in Lohfelden

Erneut war das Nordhessenstadium in Lohfelden wie schon 2021 Austragungsort der Deutschen Schüler, Jugend und Junioren Meisterschaften im Turnierangeln (Castingsport).

Aus dem Leistungszentrum des LAVT, dem Casting Club Saalfeld, nahmen Paul Glaser und Lukas Schneider in der Altersklasse Jugend männlich D (der jüngsten Altersklasse) teil. Paul zeigte in allen 3 Disziplinen die besten Leistungen und erreichte in Arenberg 88 Punkte, in Skish 65 Punkte und im Weitwurf erzielte er 45,26 Meter. Damit siegte er auch mit persönlicher Bestleistung im Dreikampf.

Auch unser „Neuling“ Lukas erzielte schon beachtliche Leistungen und belegte 2 x den zweiten Platz und 2 x den 3. Platz.

Mit 4 x Gold, 2 x Silber und 2 x Bronze war es wieder eine sehr gute Meisterschaft des Casting Club Saalfeld, zumal nun schon bei dem 5. Wettkampf des Jahres mit Temperaturen von über 30 Grad allen sehr viel abverlangt wurde.

Erneut zeigte der Casting Club Saalfeld, dass das Angeln mit dem Werfen beginnt und eine gute Ausbildung für Kinder durchaus erfolgreich sein kann.

Olaf Schulz

Referent Casting im LAVT